Einweihungen


Eine Weihe (von urgermanisch weiha- heilig, geweiht, numinos[1]) ist eine religiöse Zeremonie, die sich auf Menschen oder Dinge beziehen kann.
Geweiht wurden in den alten Religionen und Naturkulten Menschen mit einer besonderen religiösen Berufung – (Schamanen, Priester, Propheten, Könige). Die katholische, die orthodoxe und die anglikanische Kirche kennen das Sakrament der Weihe (Bischofs-, Priester- und Diakonenweihe), die Christengemeinschaft das Sakrament der Priesterweihe.
Die lateinische Sprache unterscheidet zwischen Ordinatio (Weihesakrament), Consecratio (Konsekration) und Benedictio (Segnung). Die Wiedergabe dieser Begriffe im Deutschen durch Weihe oder Segnung ist in kirchlichen Texten und im Sprachgebrauch zum Teil uneinheitlich.
Gemeinsam ist den Begriffen, dass durch zeichenhafte Handlungen und meist das Sprechen eines Weihegebets eine Gnade vermittelt wird. Weihe bedeutet, dass der oder das Geweihte künftig und auf Dauer nicht mehr für den normalen, profanen „Gebrauch" bestimmt ist, sondern für einen anderen, religiösen und symbolisch-zeichenhaften. Jemand oder etwas wird dem weltlichen „Gebrauch" entzogen und in den alleinigen Dienst Gottes gestellt. Aber auch alltägliche Segungen wie etwa das Besprengen mit Weihwasser (vgl. Asperges) sollen bewirken, dass das Leben dieses Menschen bzw. der normale, profane Gebrauch des Gegenstands unter dem Segen Gottes steht.
Ordination ist die Weihe und dauerhafte Beauftragung zum Dienst als Bischof, Priester oder Diakon und nach katholischer Auffassung ein Sakrament.
Die Jungfrauenweihe, die eine Konsekration darstellt, und die Benediktion eines Abtes bzw. einer Äbtissin (auch als Abtsweihe bezeichnet) sind Sakramentalien, ihre Spendung ist allerdings dem Bischof vorbehalten.
Orte oder Dinge können gesegnet werden, etwa bei der Weihe von Kirchen, Altären, Fahnen-, Glocken- und Kerzenweihe, Haussegnung, Segnung von Mahlzeiten und der Tiersegnung.
Auch bestimmte Zeiten (das Triduum Sacrum oder die "Weihnacht") und bestimmte Orte (Kirchen, Wallfahrtsorte) werden als „geweiht" bezeichnet.
Umgangssprachlich hat sich Einweihung auch für mehr oder weniger feierliches In-Gebrauch-Nehmen von Orten, Gebäuden, Einrichtungen und ähnlichem eingebürgert, auch wenn dabei oft keine religiösen Riten mehr
vollzogen werden. (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

294555 2402646148634_1325505188_2762483_1691053639_n

Einweihung

Im Buch "Einweihung" von Elisabeth Haich steht, die höchste Einweihung wäre, wenn man Allwissend wäre. Dieses "Allwissend" war nicht das, was was sich der unbedarfte Mensch darunter vorstellen würde, denn sie hatte keinen ungehinderten Zugriff auf Ereignisse ihrer eigenen Zukunft, wußte also nicht wirklich alles. Außerdem funktionierte dieses "Wissen" offensichtlich, indem sie sich vergangene oder zukünftige Ereignisse wie einen Film ansah.

Aus meiner heutigen Sicht, würde ich sagen, daß es sich dabei um einen ungehinderten bewußten Zugang zur Akasha-Chronik handelte.

Rudolf Steiner schreibt in "Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten" daß man um die geistige Welt wahrzunehmen sich zuerst mit seinen selbsterschaffenen Traumbildern auseinandersetzen und sie als das erkennen muß, was sie sind. Erst dann ist man Fähig Ereignisse der geistigen Welt wahrzunehmen. Wenn man die geistige Welt in ausreichendem Maße wahrnehmen kann und sein eigenes unbewußtes genug gelehrt hat, begegne man dem Hüter der Schwelle, der ein Produkt der eigenen Schwächen sei.

Das Ziel der Einweihung ist es, zunächst das Bewusstsein des Schülers für die Existenz der höheren Welt zu entwickeln, und anschließend daran zu arbeiten, aus seinem Körper eine Wohnstatt für die Gottheit zu machen.