Heilsteine

Heilsteine

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Als Heilsteine werden anorganische oder fossile Substanzen, vor allem Minerale bezeichnet, die bei Krankheiten angeblich eine heilende Wirkung haben oder das Befinden verbessern sollen. Diese Effekte sollen durch Auflegen auf betroffene Körperteile oder das kurz- oder langfristige Tragen als Schmuck erzielt werden können. Eine tatsächliche Wirksamkeit ist nicht nachgewiesen. Esoteriker, die daran glauben, gehen davon aus, dass eine nicht objektiv messbare elektromagnetische Umgebungsstrahlung (Qi, Bioplasma) an den Kristallgittern gebündelt oder gestreut werde bzw. eine andere Polarisationsebene erhalte und somit eine Wirkung auf den Körper habe. Allerdings besitzen nicht alle Heilsteine ein für solche Effekte notwendiges Kristallgitter, und Angaben zur Frequenz oder Wellenlänge der angeführten Strahlung fehlen bislang.

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Steine dienten den Menschen als Werkzeuge bzw. Kultobjekte, Schmuck, Waffen und Zahlungsmittel. Als Versammlungsort nutzen die Germanen große Steinblöcke oder gar Felsen.
Schon seit Alterszeit werden den Steinen besondere Kräfte zugesprochen. Steine die heilen, Glück bringen, Energie geben, Schutz vor Unheil bieten und mehr.

Steine zählen zu den Mineralen, die manchmal auch als Erze bezeichnet werden. Minerale sind die Hauptbestandteile aller auf der Erde vorkommender Gesteine. Sie haben in der Regel eine kristalline Struktur und sind anorganische Verbindungen.

Auch der Körper benötigt Mineralstoffe. Dies sind anorganische Nährstoffe, die durch die Nahrung aufgenommen werden müssen, da der Körper sie nicht selbst bilden kann.

Früher wurde zwischen Edelsteinen und Halbedelsteinen unterschieden, heute werden alle Steine, die zur Schmuckherstellung verwendet werden, Schmucksteine genannt.

Es wird lediglich zwischen Edelsteinen und künstlichen oder synthetischen Steinen unterschieden.

Allerdings gibt es auch synthetische Edelsteine, dies sind im Labor „gezüchtete" Edelsteine, die aber den natürlich entstandenen Edelsteinen von Farbe und Struktur her gleich sind.

Zu den Schmucksteinen werden aber auch organische Verbindungen gezählt, die keine Mineralen sind, wie z.B. der Bernstein.

Je nach Zusammensetzung, Herkunft und Anteil der metallischen Beimischungen können Schmucksteine sehr unterschiedlich aussehen.

Die wohl bekannteste Vertreterin der Edelsteinmedizin war die Äbtissin Hildegard von Bingen, deren Hildegard-Medizin gerade in den letzten Jahren immer mehr Befürworter gefunden hat.

Edelsteine unterscheiden sich nicht nur durch ihre Form und Farbe von einander. Jeder Stein fühlt sich auch anders an – als gäbe es unterschiedliche Schwingungen.

Dies ist leicht nachzuvollziehen, indem man einfach verschiedene Steine in die Hand nimmt und versucht, die Schwingung oder Kraft der Steine wahrzunehmen oder zu fühlen. Manche können ein Gefühl der Kälte oder Schärfe auslösen, andere scheinen warm und weich zu sein. Bitte beachten Sie, dass die Wirkung von Heilsteinen weder wissenschaftlich bewiesen noch medizinisch anerkannt ist.
Die Behandlung mit Steinen ersetzt weder ärztlichen Rat noch medizinische Hilfe.


 

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