Mondkalender

Der Mondkalender für 2012

Vollmond und Neumond  2012

     
Vollmond: 06.04.2012 21:14  MET/S 17°23' Waage      
Neumond: 21.04.2012 09:19  MET/S 1°36' Stier

Vollmond: 06.05.2012 05:35  MET/S 16°01' Skorpion      
Neumond: 21.05.2012 01:46  MET/S 0°21'   Zwilling 

Vollmond: 04.06.2012 13:17  MET/S 14°14' Schütze      
Neumond: 19.06.2012 16:55  MET/S 28°43' Zwilling

Vollmond: 03.07.2012 20:54  MET/S 12°14' Steinbock      
Neumond: 19.07.2012 06:09  MET/S 26°54' Krebs

Vollmond: 02.08.2012 05:41  MET/S 10°16' Wassermann      
Neumond: 17.08.2012 17:40  MET/S 25°08' Löwe      
Vollmond: 31.08.2012 16:11  MET/S 8°34' Fische

Neumond: 16.09.2012 04:08  MET/S 23°37' Jungfrau      
Vollmond: 30.09.2012 05:21  MET/S 7°23' Widder

Neumond: 15.10.2012 13:53  MET/S 22°32' Waage      
Vollmond: 29.10.2012 20:52  MET 6°48'  Stier

Neumond: 13.11.2012 23:04  MET 21°56'  Skorpion      
Vollmond: 28.11.2012 15:46  MET 6°47'    Zwilling

Neumond: 13.12.2012 09:44  MET 21°45'  Schütze      
Vollmond: 28.12.2012 11:15  MET 7°05'    Krebs

 

 





Vollmond

Ob Wissenschaftler, Astrologen oder Esoteriker, in einem Punkt sind sich alle einig: der Mond hat Einfluss auf die Erde und das Leben darauf. Zum Beispiel regelt er durch seine Anziehungskraft die Gezeiten, Ebbe und Flut. Und auch Kontinente bekommen diese Anziehungskraft zu spüren, sie heben bzw. senken sich mitunter bis zu 26 Zentimeter.

Wird aber auch der Mensch von dem Mond und im speziellen dem Vollmond beeinflusst? Ganz allgemein muss man gestehen: wissenschaftlich belegt ist bisher nur, dass der Mond auf den Menschen keine Auswirkungen hat. Bei allen ausgewerteten Studien über die Zusammenhänge des Mondes und dem Verhalten der Menschen, ob Morde oder Selbstmorde, Einweisung in Nervenheilanstalten, Drogenkonsum, Unfälle oder Notrufe bei Polizei, fielen die Untersuchungen negativ aus, oder aber sie erwiesen sich in der durchgeführten Methode als zweifelhaft. Oft waren zum Beispiel die betrachteten Zeiträume zu kurz und demnach auch auf andere Gründe, wie zum Beispiel einen bestimmten Wochentag, zurückzuführen. Selbst der weit verbreitete Glaube, der Vollmond verursache Schlafstörungen, ließ sich statistisch nicht bestätigen.

Doch eine Tatsache ist zweifelsfrei: je mehr Licht, uns beim Schlafen umgibt, desto weniger wird von unserem Körper das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet. Diese Erfahrungen mögen in vergangenen Zeiten, als das elektrische Licht noch nicht unsere Nacht erhellte, für viele Menschen der Grund für unruhigen Schlaf gewesen sein. Daher übrigens auch das Bonmot: "... gegen Schlafstörungen bei Vollmond: einfach den Rollladen herunterlassen! ..."

Tatsächlich aber geben laut einer Umfrage 40 Prozent der Deutschen an, mondfühlig zu sein. Wissenschaftlich und psychologisch ist das damit zu erklären, dass für bestimmte Ereignisse, meist negative, ein plausibler Grund gesucht wird. Passiert zum Beispiel ein Unfall und es ist gerade Vollmond, so wird dieses Geschehen dem Vollmond zugeschrieben. Geschehnisse in anderen Mondphasen bleiben außen vor und werden von dem jeweiligen Betrachter weniger kritisch bewertet. Oftmals spielt auch die persönliche Einstellung eine große Rolle: wer zum Beispiel davon überzeugt ist, bei Vollmond schlecht zu schlafen, der wird allein schon aus dieser Erwartungshaltung heraus weniger Schlaf finden. Und je mehr Menschen sich mit dem Vollmond beschäftigen, desto intensiver wird dieses Informationsfeld gespeist.

Tatsache ist aber, dass auf diesem Gebiet noch viel Forschungsbedarf besteht. Und dass selbst die Wissenschaft mit allen Statistiken und Erklärungsversuchen nie eindeutig zu bejahen oder negieren ist.

Der Mond lehrt Geduld. So weiß jeder Mensch, dass auf ein Tief ein Hoch folgt und andersherum. Wie lange jeweils einer dieser Zustände anhält, kann in den meisten Fällen nicht voraus gesagt werden. Für manche Menschen mag es also hilfreich sein, sich selbst einen Zeitrahmen zu setzten: zum Beispiel durch den Glauben an die Mondphasen.
(von Pat Edith Werner und Jörg Werner)

 

 imagesCAEMP0TI

 

Der Neumond und seine -besondere Energie

 

Der Neumond geht an uns meist unbe-merkt vorüber, da er überhaupt nicht sichtbar ist. Das kommt daher, weil der Mond – von uns aus gesehen – zwischen der Erde und der Sonne steht und die uns zugewandte Seite völlig im Dunklen liegt. Die Nacht bleibt mondlos.

Der Neumond wurde in früherer Zeit auch „toter Mond" genannt. Er wird in den Kalendern häufig als schwarze Scheibe eingezeichnet. Diese Mondphase dauert nur einen Tag, hat aber dennoch eine ganz eigene Energie, die geprägt ist vom Wechsel der abnehmenden zur zunehmenden Mondphase. In dieser kurzen Zeit empfangen Mensch, Tier und Pflanze besondere Impulse. Der Neumondtag ist der beste Zeitpunkt, um Neues zu beginnen –? ganz gleich, ob Sie eine Diät anfangen oder ein neues Projekt im Beruf oder Privatleben planen. Will man schlechte Gewohnheiten aufgeben, ist dieser Tag als Startpunkt am besten geeignet.

Wer jetzt einen ganzen Tag lang fastet, beugt vielen Krankheiten vor, weil die Entgiftungsbereitschaft des Körpers am höchsten ist – es werden überflüssige oder gar schädliche Stoffe und Schlacken aus dem Körper gespült. Für Chirurgen ist das der günstigste Zeitpunkt für schwere Operationen – der Blutverlust hält sich in Grenzen und es treten seltener Komplikationen auf. Auch kranke Bäume und Pflanzen können durch einen

Rückschnitt zu neuem, gesunden Wachstum angeregt werden.